Das Gender*chaos

Heute wurde das Gendersternchen zum Anglizismus des Jahres 2018 erklärt. Im Gegensatz zum völlig unbekannten Wort des Jahres 2018 wurde in diesem Fall ein Begriff gewählt, der im abgelaufenen Jahr wirklich ein viel beachtetes Thema betrifft. Schließlich wird die geschlechtergerechte Sprache intensiv diskutiert, zuletzt beispielsweise beim Vorstoß der Stadt Hannover. Zum Jahreswechsel wurde dann auch noch die Einführung des Geschlechts „divers“ im Personenstandsregister beschlossen.

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Mal nicht übertreiben mit den Superlativen

Wenn du meinst, dass du der „einzigste“ Mensch bist, der mit „maximalstem“ Einsatz das „optimalste“ Ergebnis erzielt, weil sonst alles in einem „Super-GAU“ endet, solltest du diesen Beitrag lesen, damit du in „keinster“ Weise mehr so einen Unsinn redest. Denn es geht diesmal um die Steigerung von Adjektiven, insbesondere im Superlativ, und ähnliche sprachliche Übertreibungen.

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Versteckte und sinnlose Anglizismen

Wenn ihr eine bestimmte Situation betrachtet und darin eine Logik entdeckt, der ihr zustimmen könnt, sagt ihr wahrscheinlich auch gerne, dass es „Sinn macht“. Warum eigentlich? Wäre es nicht viel schöner zu sagen, dass etwas einen Sinn hat oder sinnvoll ist? Zu den entsprechenden negativen Formulierungen ergibt sich natürlich eine ähnliche Gegenüberstellung. Aber nun fragt ihr euch vielleicht, wo der Unterschied ist. Die Antwort ist ganz einfach: Die Version „es macht Sinn“ ist ein sinnloser Anglizismus, abgeleitet vom englischen Ausdruck „it makes sense”.

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