Wörter, die hängen bleiben

Bekannte deutsche Wörterbücher wie der Duden oder Grimms Wörterbuch umfassen hunderttausende Begriffe und der gesamte Wortschatz der deutschen Sprache geht einschließlich Fachbegriffen in die Millionen. Der Wortschatz eines einzelnen Menschen schwankt je nach Alter, Interessen und Bildungsstand, umfasst aber auch eine mindestens vierstellige Anzahl von Wörtern. Manche Wörter benutzen wir häufig und mit einigen verbinden wir besondere Geschichten, vor allem wenn sie unsere Kindheit und Jugend geprägt haben.

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Shakespeare, Goethe und Luther: Großmeister der Sprache

Nennen wir nun Shakespeare einen der größten Dichter, so gestehen wir zugleich, dass nicht leicht jemand die Welt so gewahrte wie er, daß nicht leicht jemand, der sein inneres Anschauen aussprach, den Leser in höherm Grade mit in das Bewußtsein der Welt versetzt.

Dieses Zitat über William Shakespeare, den größten englischen Dramatiker und einen der prägendsten Schriftsteller der weltweiten Literaturgeschichte stammt von einem Mann, der selbst zu den größten Meistern des geschriebenen Wortes gehört: Johann Wolfgang von Goethe (in Schriften zur Literatur – Shakespeare und kein Ende). Welchen Einfluss Shakespeare, der vor über 400 Jahren starb, auf Literatur und Sprache hatte, zeigt sich allein schon daran, dass er zahlreiche Ausdrücke und Sätze prägte, die heute noch als Redewendungen allgegenwärtig sind.

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