Lateinische Klassiker: Metamorphosen

Der römische Dichter Ovid beschreibt in den Metamorphosen die Weltgeschichte und Erlebnisse von mythologischen Gestalten.

Inhalt

Pygmalion

Ovid beschreibt die Geschichte der Welt von ihrer Entstehung bis zur Zeit von Caesar und Augustus in zahlreichen mythologischen Geschichten. Er schildert die Sintflut und die Erlebnisse von Ikarus, Narziss, Orpheus und Midas. Götter wie Apoll und der Jupiter werden ebenso zum Thema wie Perseus und Andromeda oder Iason und Medea. Alle Protagonisten erleben eine Verwandlung, meistens in ein Tier, eine Pflanze oder ein Sternbild.

Literarische Analyse

Die Metamorphosen sind ein umfangreiches poetisches Werk. Ovid schrieb dafür rund 12.000 Verse, die in 15 Bücher eingeteilt sind. Als Versmaß wählte der Dichter den Hexameter, der aus sechs Daktylen (eine lange, zwei kurze Silben) oder Spondeen (zwei lange Silben) besteht. Inhaltlich nutzte er berühmte Namen der Mythologie – siehe die oben genannten Beispiele – ebenso wie relativ unbekannte Geschichten.

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