Englische Klassiker: Canterbury Tales

Geoffrey Chaucer schrieb die Geschichtensammlung Canterbury Tales, bei denen eine Pilgerreise den Rahmen bildet.

Inhalt

„Franklin’s Tale“ aus den Canterbury Tales

Dreißig Pilger sind auf dem Weg vom Londoner Vorort Southwark nach Canterbury, um in der Kathedrale das Grab des Erzbischofs Thomas Becket zu besuchen. Unterwegs kehren sie in der Gaststätte Tabard Inn ein. Der Wirt inspiriert die Pilger dazu, während der Reise Geschichten zu erzählen. Dem besten Erzähler verspricht er als Belohnung ein kostenloses Essen. Daraufhin beginnen die Pilger, die unterschiedlichsten Geschichten zum Besten zu geben. Menschen unterschiedlicher Stände und Berufe sprechen über ihr Leben. Romantische Inhalte kommen ebenso vor wie religiöse Themen oder Fabeln.

Literarische Analyse

Die Pilgerreise bildet die Rahmenhandlung für die Sammlung von Erzählungen. Die einzelnen Geschichten sind zum größten Teil in Versen verfasst, nur wenige sind in Prosa geschrieben. Als Versmaß wählte Geoffrey Chaucer den Zehnsilber (Decasyllable), der dem jambischen Pentameter ähnelt. Die Erzählungen sind einer Person zugeordnet und in den meisten Fällen ist ein Prolog vorangestellt, beispielsweise „The Miller’s Prologue and Tale“.

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