Shakespeare, Goethe und Luther: Großmeister der Sprache

Nennen wir nun Shakespeare einen der größten Dichter, so gestehen wir zugleich, dass nicht leicht jemand die Welt so gewahrte wie er, daß nicht leicht jemand, der sein inneres Anschauen aussprach, den Leser in höherm Grade mit in das Bewußtsein der Welt versetzt.

Dieses Zitat über William Shakespeare, den größten englischen Dramatiker und einen der prägendsten Schriftsteller der weltweiten Literaturgeschichte stammt von einem Mann, der selbst zu den größten Meistern des geschriebenen Wortes gehört: Johann Wolfgang von Goethe (in Schriften zur Literatur – Shakespeare und kein Ende). Welchen Einfluss Shakespeare, der vor über 400 Jahren starb, auf Literatur und Sprache hatte, zeigt sich allein schon daran, dass er zahlreiche Ausdrücke und Sätze prägte, die heute noch als Redewendungen allgegenwärtig sind.

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Die Evolutionsgeschichte der Wörter

Wer kennt heute noch eine Wählscheibe oder gar ein Gabelfrühstück? Wer bezeichnet heutzutage noch ein Mädchen als Backfisch? Diese typischen Beispiele zeigen, dass sich nicht nur die Zeiten ändern, sondern auch die Sprache und der Gebrauch einzelner Wörter. Der Wandel lässt sich in mehreren Kategorien betrachten; dazu gehören bedrohte Wörter (Archaismen), nachträgliche Bezeichnungen (Retronyme) und die Rangordnung von Bedeutungen.

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Mal nicht übertreiben mit den Superlativen

Wenn du meinst, dass du der „einzigste“ Mensch bist, der mit „maximalstem“ Einsatz das „optimalste“ Ergebnis erzielt, weil sonst alles in einem „Super-GAU“ endet, solltest du diesen Beitrag lesen, damit du in „keinster“ Weise mehr so einen Unsinn redest. Denn es geht diesmal um die Steigerung von Adjektiven, insbesondere im Superlativ, und ähnliche sprachliche Übertreibungen.

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